Junge Frau flieht mit Sturmhaube vor Polizei: Ihre Erklärung ist äußerst abenteuerlich

Darmstadt - Am späten Samstagabend lieferte sich eine junge Frau eine wilde Verfolgungsjagd mit einer Polizeistreife. Zunächst mit dem Auto, kurz darauf dann auch zu Fuß. Ihre Erklärung dafür, machte die Beamten sicherlich für einen kurzen Moment sprachlos.

Fotomontage: Die Erklärung für ihre spektakuläre Flucht dürfte die Beamten zum Staunen gebracht haben (Symbolbild).
Fotomontage: Die Erklärung für ihre spektakuläre Flucht dürfte die Beamten zum Staunen gebracht haben (Symbolbild).  © Montage: 123RF/Amikishiyev, DPA/Swen Pförtner

Wie ein Sprecher der Polizei in Südhessen am Sonntagmorgen mitteilte, hatte eine 27-jährige Frau aus Bayern wohl einen "Geistesblitz" der eher unklugen Art. Gegen 23.35 Uhr befuhr sie mit ihrem Auto die Frankfurter Landstraße, als sie eine Streife des 3. Polizeireviers der südhessischen Metropole Darmstadt einer Kontrolle unterziehen wollte.

Die Frau ignorierte die Aufforderungen zum Anhalten jedoch konsequent und drückte plötzlich auch noch aufs Gas, während sie in Richtung Arheiligen bretterte. Auf einem Parkplatz stellte sie ihren Wagen dann ab, an ein Ende der Verfolgungsfahrt war jedoch noch nicht zu denken.

Stattdessen stieg die 27-Jährige aus, setzte sich eine Sturmhaube auf und flüchtete zu Fuß. Diese Entscheidung war aber von keinem sonderlichen Erfolg gekrönt, wenige Momente später erfolgte die Festnahme. 

Daraufhin stellten die Einsatzkräfte fest, dass an dem VW Polo vorne und hinten unterschiedliche Kennzeichen angebracht waren, die Original-Schilder befanden sich im Kofferraum des Autos. Zudem war die junge Frau betrunken. Wahrlich abenteuerlich war dann aber ihre "Erklärung" für die wilde Hetzjagd.

"Als Begründung für ihr Verhalten gab die Dame an, sie wollte sich sich einmal wie 'ein echter Gangster' fühlen", so der Polizeisprecher. 

Nachdem die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde die "Gangsterin" wieder auf freien Fuß gesetzt - ganz ohne Maskierung.

Titelfoto: Montage: 123RF/Amikishiyev, DPA/Swen Pförtner

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