Unfassbar: Mann bespuckt Rettungskräfte und bespritzt sie mit Blut!

Denzlingen - Unglaublicher Vorfall am Samstagmorgen in Denzlingen bei Freiburg!

Die Rettungskräfte wurden hinterher noch beschimpft. (Symbolbild)
Die Rettungskräfte wurden hinterher noch beschimpft. (Symbolbild)  © Boris Roesller/dpa

Wie die Polizei berichtet, wählten Anwohner gegen 6 Uhr den Notruf, weil ein junger Mann auf geparkte Fahrzeuge einschlagen würde und fremde Räder umherwerfe.

Die Beamten waren schnell vor Ort und sahen sich mit einem aggressiven und kooperationsunwilligen, jungen Mann konfrontiert. Weil bemühtes Zureden den Wüterich nicht beruhigte, mussten ihn die Beamten in Gewahrsam nehmen.

"Hierbei leistete der offensichtlich stark unter Drogeneinfluss Stehende heftigen Widerstand und zog sich bei einem Sturz eine Platzwunde zu", schreiben die Ordnungshüter.

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Doch damit nicht genug: "Im Anschluss nutzte er diesen Zustand, um die eingesetzten Polizeibeamten und auch die Helfer des zwischenzeitlich hinzugerufenen Roten Kreuzes gezielt etliche Male zu bespucken und mit seinem Blut zu bespritzen."

Nur mit viel Mühe gelang es, den außer Kontrolle geratenen Mann zu bändigen. Er musste nach medizinischer Versorgung vor Ort wegen der Intensität seines Drogenrausches in eine Klinik eingeliefert werden.

Vollgespuckte Einsatzkräfte werden beschimpft

Von einem vorbeifahrenden Autofahrer mussten sich die eingesetzten Helfer, welchen man von Weitem ansehen konnte, dass sie von Kopf bis Fuß blutige Spuckattacken abbekamen, noch das Wort "Polizeigewalt" anhören. Anschließend mussten sie sich selbst zur Infektionsprophylaxe in medizinische Behandlung begeben.

Neben einem entwendeten Fahrrad führte der bereits hinlänglich in Erscheinung Getretene unter anderem auch Betäubungsmittel mit sich.

Dem Mann aus Denzlingen stehen nun Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Diebstahls, Sachbeschädigung an mehreren Fahrzeugen, Körperverletzung und tätlichen Angriffs ins Haus. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Boris Roesller/dpa

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