Die Raser hören nicht auf: Illegale Rennen im Rhein-Neckar-Raum

Mannheim - Auch in diesem Jahr haben wieder mehr junge Männer bei illegalen Rennen im Rhein-Neckar-Raum andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet.

In Mannheim wird mit bis zu 120 km/h durch die Stadt gerast. (Symbolbild)
In Mannheim wird mit bis zu 120 km/h durch die Stadt gerast. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Im Rhein-Neckar-Kreis, Mannheim und Heidelberg wurden elf illegale Rennen festgestellt und Fahrzeuge mit zusammengerechnet etwa 2500 PS im Wert von rund 230.000 Euro beschlagnahmt, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Zahl der Delikte nehme zu. Schwerpunkt ist Mannheim, wo hochmotorisierte Sportfahrzeuge mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde durch die City brausen.

Dabei nähmen die rücksichtslosen Fahrer mögliche Schäden bis hin zum Tod unbeteiligter Verkehrsteilnehmer in Kauf.

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"Illegal Rennen zu fahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern lebensgefährlich und wird von uns konsequent verfolgt", sagte der neue Mannheimer Polizeipräsident Siegfried Kollmar.

Die Beschlagnahme von Führerscheinen und Fahrzeugen sei deutliches Zeichen für null Toleranz. "Rennen gehören nicht in den öffentlichen Verkehrsraum, sondern an den dafür vorgesehenen Ort - die Rennstrecke", betonte Kollmar.

In allen Fällen wurden die Führerscheine der beteiligten Fahrer beschlagnahmt.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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