Dieb (17) flüchtet mit 30 Goldketten aus Juwelierladen, dann geht alles schief

Von Matthias Kuhnert

Berlin - Ungeschickter geht es kaum: Ein Jugendlicher riss in einem Juweliergeschäft in Berlin-Neukölln rund 30 Goldketten an sich, verlor aber auf der Flucht sein Handy und wurde auch noch von einem Zeugen verfolgt.

Mit rund 30 Goldketten machte sich der Jugendliche aus dem Staub, kam aber nicht sehr weit. (Symbolbild)
Mit rund 30 Goldketten machte sich der Jugendliche aus dem Staub, kam aber nicht sehr weit. (Symbolbild)  © 123RF/hui

Gegen 18 Uhr betrat der Teenager das Juweliergeschäft in der Karl-Marx-Straße. Er gab an sich für Goldketten zu interessieren.

Als die 43-jährige Verkäuferin eine Tasche mit rund 30 Goldketten zur Auswahl auf den Tresen legte, griff der 17-Jährige zu. Der Dieb packte die Tasche, rannte los, kam aber nicht sehr weit.

Noch im Laden verlor er sein Handy. Ein Zeuge beobachtete die Szene, nahm das Handy an sich und verfolgte den Jugendlichen.

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Kurz darauf klickten auch schon die Handschellen. Die Polizei nahm ihn in der Neckarstraße fest.



Das Diebesgut, das der Flüchtende zwischenzeitlich fallengelassen hatte, wurde dem Juwelier zurückgegeben. Verletzt wurde niemand, die Ermittlungen gegen den Dieb dauern aber an.

Titelfoto: 123RF/hui

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