Brutale Attacke gegen Polizei und Feuerwehr: Belohnung für Hinweise auf Täter

Dietzenbach - Die ebenso brutale wie massive Attacke gegen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, die sich Ende Mai im "Spessartviertel" in der südhessischen Stadt Dietzenbach ereignete, beschäftigt nach wie vor die Ermittler.

Das Plakat von Polizei und Staatsanwaltschaft mit Fahndungsaufruf und Belohnung.
Das Plakat von Polizei und Staatsanwaltschaft mit Fahndungsaufruf und Belohnung.  © Polizeipräsidium Südosthessen

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag bekanntgaben, wurde inzwischen eine Belohnung von 2000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der Täter führen.

In der Nacht vom 28. auf den 29. Mai hatten Unbekannte einen Bagger und Container beim "Spessartviertel" in Brand gesteckt. Die deshalb alarmierten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr waren nach ihrer Eintreffen von Unbekannten "massiv" mit Steinen beworfen worden.

Die Polizei ging Ende Mai davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt worden war, um die Einsatzkräfte anzulocken.

Die Auseinandersetzung dauerte rund zwei Stunden. Drei Männer wurden damals vorläufig festgenommen (TAG24 berichtete).

Wie am Donnerstag bekannt wurde, ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Attacke in Dietzenbach wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Der Angriff im "Spessartviertel" in Dietzenbach Ende Mai hatte bundesweit große Bestürzung ausgelöst.

Das Foto vom 29. Mai zeigt Löschschaum am Ort des Brandes und der Attacke in Dietzenbach.
Das Foto vom 29. Mai zeigt Löschschaum am Ort des Brandes und der Attacke in Dietzenbach.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Auch Attacken gegen die Polizei in Frankfurt

Einige Wochen davor war es in Frankfurt am Main zu einer ähnlichen Situation gekommen. Dabei war eine Corona-Kontrolle der Polizei eskaliert. Die Beamten wurden mit Steinen, Dachlatten und Eisenstangen angegriffen (TAG24 berichtete).

Mitte Juli wurden auf dem Opernplatz in Frankfurt Polizisten von Party-Besuchern attackiert und mit Flaschen beworfen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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