Überbreite und offenes Heck: Polizei zieht doppelten Laster aus dem Verkehr

Dillenburg - Eine ungewöhnliche Entdeckung machten mittelhessische Polizisten bei einer Verkehrs-Kontrolle auf der Bundesstraße 253 bei Dillenburg.

Der Zwölf-Tonner passt nur bei offenen Heck-Türen in den Anhänger des Sattelzuges.
Der Zwölf-Tonner passt nur bei offenen Heck-Türen in den Anhänger des Sattelzuges.  © Bild-Montage: Polizeipräsidium Mittelhessen

Gegen 10 Uhr stoppten die Beamten einen slowenischen Sattelzug. Das Fahrzeug war den Polizisten aufgefallen, weil die Heck-Türen des Anhängers während der Fahrt offen standen.

Dadurch hatten die Polizisten außerdem erkennen können, dass auf der Ladefläche ein Zwölf-Tonnen-Laster transportiert wurde.

Das Problem: Der Laster passte nur bei offenen Heck-Türen in den Anhänger, wodurch sich die Breite des Sattelzugs von erlaubten 2,55 Meter auf unzulässige 2,70 Meter erweiterte. Außerdem darf sowieso nicht mit offenen Heck-Türen gefahren werden.

Es stellte sich dann heraus, dass die eigentliche Ladung des Sattelschleppers aus Stahlrollen bestand.

Da auf der Ladefläche aber noch Platz gewesen war, lud man den Zwölf-Tonner einfach noch zusätzlich auf, was den Spediteur nun teuer zu stehen kam.

Die Polizisten behielten zum einen den zu erwartenden Transport-Erlös von 1000 Euro ein. Zum anderen musste die Spedition einen zweiten Lastwagen kommen lassen, auf den dann der Zwölf-Tonner umgeladen wurde.

Titelfoto: Bild-Montage: Polizeipräsidium Mittelhessen

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