Horror-Spritztour: Jugendliche geben sich als Freunde aus, doch dann sind sie eiskalt

Düsseldorf – Ein 17-Jähriger aus Oberbilk hat ein böses Erwachsen erlebt: Er wurde von angeblichen Freunden brutal ausgeraubt. Die Polizei hat die mutmaßlichen Täter festgenommen.

Die Polizei hat vier mutmaßliche Räuber festgenommen. (Symbolbild)
Die Polizei hat vier mutmaßliche Räuber festgenommen. (Symbolbild)  © 123RF/Ruediger Rebmann

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, ist der Schüler bereits Mitte Dezember vergangenen Jahres Opfer eines offenbar geplanten Raubes geworden.

Er war damals in das Auto eines vermeintlichen Freundes (18) gestiegen, in dem auch dessen Bruder (17) und zwei weitere Personen (18 und 24) saßen.

Die Brüder hätten dem 17-Jährigen unter einem Vorwand sein Handy und Bargeld abgenommen, so die Beamten. Danach sollen sie ihn mit einem Schlagstock und einem Schlagring attackiert haben.

Der Jugendliche sei gezwungen worden, einen "Kaufvertrag" zu unterschreiben und das Passwort für sein Handy zu verraten.

Er meldete die Tat später bei der Polizei. Die Beamten ermittelten die vier Tatverdächtigen und nahmen sie vergangene Woche fest.

Zudem durchsuchten sie die Wohnungen der mutmaßlichen Räuber und fanden einen Schlagring, eine Schreckschusswaffe sowie Drogen.

Laut Polizei haben zwei der Festgenommenen den Raub gestanden. Wegen fehlender Haftgründe sind alle Verdächtigen derzeit aber wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: 123RF/Ruediger Rebmann

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