Vermisste Frau (58) tot in ihrem Keller gefunden, verhafteter Sohn schweigt weiter

Düsseldorf – Die Leiche der seit vier Wochen vermissten 58-jährigen Frau aus Düsseldorf ist im Keller ihres Wohnhauses entdeckt worden. Eine Nachbarin habe die Ermittler wegen des Geruchs informiert.

Der Sohn der vermissten Frau wurde am 10. Juni festgenommen.
Der Sohn der vermissten Frau wurde am 10. Juni festgenommen.  © 123RF/Heiko Kueverling

Der Sohn (40), der wegen Verdacht auf Totschlags in Untersuchungshaft sitzt, schweigt laut einer Sprecherin der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft. Eine Mordkommission ermittelt in dem Fall.

Der 40-Jährige war in der Wohnung seiner Mutter angetroffen und festgenommen worden. Es besteht laut den Ermittlern der Verdacht, dass er etwas mit dem Verschwinden seiner Mutter zu tun hat.

Beide lebten seit einiger Zeit zusammen. Die Ermittler entdeckten in der Wohnung Blutspuren und auch an Kleidungsstücken, die dem Sohn gehören.

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Den Hinweis auf das Verschwinden der 58-Jährigen hatte deren zweiter Sohn gegeben, der Bruder des 40-Jährigen.

Die Frau ist bereits seit gut einer Woche verschwunden, am Mittwoch wurde Vermisstenanzeige erstattet und eine erste Suchaktion gestartet.

Update, 30. Juni, 17.24 Uhr: Leiche von 58-Jähriger in Keller ihres Hauses gefunden

Die Leiche der seit vier Wochen vermissten 58-jährigen Frau aus Düsseldorf ist im Keller ihres Wohnhauses entdeckt worden. Eine Nachbarin habe die Ermittler wegen des Geruchs informiert, der aus einem Kellerraum des Mehrfamilienhauses drang, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch.

Die Polizei hatte eine große Suchaktion nach der Frau gestartet und dabei auch Spürhunde eingesetzt und die Umgebung des Hauses und einen Abschnitt der Düssel abgesucht. Warum die Leiche im Keller des Hauses dabei nicht gefunden wurde, sagten die Ermittler am Mittwoch nicht. Der Vorgang werde aber "intern nachbereitet", hieß es.

Die Obduktion der Leiche habe den Verdacht eines Tötungsverbrechens bestätigt. Wie die Frau umgebracht wurde, wollten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht preisgeben.

Titelfoto: 123RF/Heiko Kueverling

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