Verfolgungsjagd führt durch mehrere Städte und endet mit Unfall

Düsseldorf/Wuppertal – Ein Autofahrer (21) hat sich in der Nacht zu Dienstag eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, die durch mehrere Städte führte und ein abruptes Ende fand.

Der VW war nach einem Unfall in einer Baustelle nicht mehr fahrbereit.
Der VW war nach einem Unfall in einer Baustelle nicht mehr fahrbereit.  © Gianni Gattus

Laut Polizei war der 21-jährige Mann mit einem VW Golf auf der A46 unterwegs. Bei Neuss-Uedesheim sei das Auto zivilen Fahndern der Autobahnpolizei aufgefallen.

Sie hätten den Fahrer mit deutlichen Zeichen zum Anhalten aufgefordert, was dieser jedoch ignorierte. Stattdessen habe er beschleunigt und sei in Richtung Wuppertal davon gefahren.

Die Beamten hängten sich bei der Abfahrt von der Autobahn an den Flüchtigen. Die Verfolgung führte sie durch Haan Stahlrohrpoller bis hinein ins Wuppertaler Stadtgebiet.

Dort endete die Fahrt des VW abrupt – das Auto krachte in eine Baustelle und konnte nicht mehr weiterfahren. Laut Polizei hatte der 21-Jährige mit seinem Beifahrer (28) danach noch versucht, zu Fuß zu flüchten.

Die Beamten konnte die beiden aber stellen und vorübergehend festnehmen. Bei der Durchsuchung des Autos fanden sie geringe Mengen Amphetamin und Marihuana. Wegen des Verdachts auf Drogenkonsum wurden den Männern Blutproben entnommen.

Auch stellte die Polizei fest, dass der 21-Jährige gar keine Fahrerlaubnis hatte. Das Auto mit französischem Kennzeichen sei zudem nicht zugelassen gewesen.

Titelfoto: Gianni Gattus

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