Einsatz gegen Bandenkriminalität: Polizei findet Sprengsatz in Kelsterbach

Wiesbaden/Kelsterbach - Ermittler des hessischen Landeskriminalamts (LKA) stellten am Mittwoch im südhessischen Kelsterbach ein Auto sicher. Dabei machten die Polizisten auf einen explosiven Fund!

Die Polizei stieß auf einen Sprengsatz und entschied, diesen kontrolliert abbrennen zu lassen (Symbolbild).
Die Polizei stieß auf einen Sprengsatz und entschied, diesen kontrolliert abbrennen zu lassen (Symbolbild).  © Montage: dpa/Marius Becker, dpa/Jan Woitas, dpa/Boris Roessler

Die LKA-Beamten waren im Rahmen von Ermittlungen gegen organisierte Bandenkriminalität in Kelsterbach, wie die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf eine Sprecherin der Behörde berichtet.

Demnach entdeckte die Polizei in dem auf einem Parkplatz abgestellten Wagen einen selbstgebastelten Sprengsatz.

Aus Sicherheitsgründen hätten sich die LKA-Experten nach einer kriminaltechnischen Untersuchung entschieden, die Bombe kontrolliert abzubrennen.

Verletzt wurde dabei laut dpa niemand, auch Sachschaden entstand den Angaben zufolge nicht.

Weitere Informationen liegen aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht vor.

Update, 8. April, 9.55 Uhr: Sprengsatz war für das Aufsprengen von Geldautomaten gedacht

Das LKA Hessen und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main bestätigten die bisherigen Informationen mit einer gemeinsamen Mitteilung.

Demnach drehen sich die Ermittlungen, welche die Beamten nach Kelsterbach führten, um Bandenkriminalität mit dem Fokus aus das Aufsprengen von Geldautomaten.

Der gefundene Sprengsatz sei von einer Bauart gewesen, die "erfahrungsgemäß zum Aufsprengen von Geldautomaten verwendet wird", wie ein Sprecher darlegte.

Titelfoto: Montage: dpa/Marius Becker, dpa/Jan Woitas, dpa/Boris Roessler

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