Erneut toter Greifvogel in Niederbayern gefunden: 5000 Euro Belohnung ausgesetzt

Dingolfing - In Niederbayern ist erneut ein toter Mäusebussard gefunden worden - der zehnte tote Greifvogel binnen eines Monats.

Das Foto zeigt einen Mäusebussard. Innerhalb eines Monats wurden zehn tote Greifvögel in Niederbayern gefunden.
Das Foto zeigt einen Mäusebussard. Innerhalb eines Monats wurden zehn tote Greifvögel in Niederbayern gefunden.  © Julian Stratenschulte/dpa

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte eine Anwohnerin den Kadaver am Samstag entdeckt.

Ob der Vogel vergiftet wurde, war zunächst unklar, es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden.

Innerhalb von vier Wochen haben Anwohner und Spaziergänger in den Landkreisen Straubing-Bogen und Deggendorf damit nun insgesamt neun verendete Mäusebussarde und einen Sperber gefunden.

"Bei allen liegt der Verdacht nahe, dass sie vergiftet wurden", sagte ein Sprecher der Polizei. Eindeutige Ergebnisse habe man bislang noch nicht.

Die Polizei ermittelt.

Sachdienliche Zeugenhinweise zu dem aktuellen Fall, aber auch den zurückliegenden Fällen werden erbeten an die Polizeiinspektion Dingolfing, Telefonnummer 087313140, oder an die Polizeiinspektion Straubing, Telefonnummer 094218680.

Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) gemeinsam mit einer Umweltstiftung zwischenzeitlich eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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