Fahndungseinsatz in Leipzig: Polizei nimmt mutmaßlichen Drogenhändler fest

Leipzig - Die Bundespolizei hatte bei ihrem gestrigen Fahndungseinsatz alle Hände voll zu tun: Insgesamt kam es am Hauptbahnhof zu 80 Identitätsfeststellungen.

Der Leipziger Hauptbahnhof wurde am Mittwoch gründlich kontrolliert. (Archivbild)
Der Leipziger Hauptbahnhof wurde am Mittwoch gründlich kontrolliert. (Archivbild)  © Jan Woitas/ZB/dpa

Außerdem wurden mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Aufenthaltsgesetz festgestellt. Und auch einigen Urkundenfälschungen kam die Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum (GEG BaZe) auf die Schliche.

Der Einsatz, welcher in der Zeit von 14 bis zirka 20 Uhr stattfand, hatte sich schnell rumgesprochen. 

Mehrere Personen versuchten den Hauptbahnhof zu umgehen. Allerdings rechneten sie nicht mit den Zivilfahndern.

Ihnen fiel bei der Kontrolle unter anderem ein 30-jähriger Iraker auf, der in mehreren Bundesländern bereits wegen Drogendelikten bekannt ist. 

Zudem fanden die Beamten bei seiner Durchsuchung mehrere abgepackte Betäubungsmittel und über 1000 Euro Bargeld in kleinen Scheinen. 

Der Mann wurde festgenommen und das Bargeld, sowie die Betäubungsmittel beschlagnahmt. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Ganz entspannt ließ ein 27-jähriger "Grieche" (27) die Kontrolle über sich ergehen. Der Mann hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass die Bundespolizisten mit Dokumentenspezialisten unterwegs waren. Denn sein griechischer Ausweis war eine Fälschung und er kein Grieche, sondern ein Georgier.

Der 27-Jährige wurde festgenommen und am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt.

Titelfoto: Jan Woitas/ZB/dpa

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