Fahrer mit 3,45 Promille hält auf Autobahn an, um sich zu übergeben

Darmstadt - Da hatte es die Autobahnpolizei in Südhessen am späten Freitagabend wirklich mit einem extremen Fall von Alkohol am Steuer zu tun.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 44 Jahre alten Autofahrer 3,45 Promille.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 44 Jahre alten Autofahrer 3,45 Promille.  © dpa/Uli Deck

Ein Sprecher der Polizei berichtete am Morgen des heutigen Samstags von dem Vorfall.

Demnach wurden die Beamten gegen 22.45 Uhr von einem Verkehrsteilnehmer, der auf der Autobahn 67 unterwegs war, angerufen.

Der Zeuge hatte zuvor beobachtet, wie ein Auto auf der A67 in Schlangenlinien fuhr, plötzlich auf der Fahrbahn stehenblieb, um kurze Zeit später weiterzufahren.

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Eine Streife der Autobahnpolizei fand den Wagen schließlich auf der Autobahn 5 und hielt den Fahrer – einen 44 Jahre alten Mann aus Köln – auf einem Parkplatz an.

Der Alkoholtest ergab stolze 3,45 Promille, weshalb der Mann vorläufig festgenommen und zur Blutprobe mit auf die Dienststelle genommen wurde.

Dort stellten die Polizisten außerdem fest, dass sowohl Führerschein als auch Personalausweis des 44-Jährigen gefälscht sind. Es wurden Strafanzeigen gegen ihn eröffnet, und der Mann verbrachte die Nacht zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam.

Geklärt werden musste nur noch die Frage, warum er plötzlich auf der A67 angehalten hatte.

Die Antwort war recht einfach: Dem stockbetrunkenen Mann war übel geworden – er musste sich übergeben, wobei er nicht weiterfahren konnte.

Titelfoto: dpa/Uli Deck

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