Federn der Hinterachse mehrfach gebrochen! Polizei zieht Schrott-Laster aus dem Verkehr

Langenfeld - In Langenfeld im Kreis Mettmann hat die Polizei einen Lkw aus dem Verkehr gezogen, der einer Schrottkarre glich.

Der Kleinlaster wies diverse Mängel auf - deshalb darf er nun nicht mehr in den Straßenverkehr.
Der Kleinlaster wies diverse Mängel auf - deshalb darf er nun nicht mehr in den Straßenverkehr.  © Polizei Mettmann

Polizisten waren am Samstag auf den Kleinlaster aufmerksam geworden, weil dieser überladen wirkte, wie die Beamten am Montag mitteilten.

Kurzerhand hielten die Ordnungshüter den Fahrer (27) an und nahmen sein Gefährt genauer unter die Lupe.

Der Lkw, der offensichtlich zum Sammeln von Altmetall genutzt wurde, war zwar gut gefüllt, überladen hatte ihn der Fahrer jedoch nicht, wie die Beamten zunächst feststellten. Dafür stach ihnen allerdings ein anderes Detail ins Auge.

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Die Federn der Hinterachse machten einen zweifelhaften Eindruck, weswegen der Kleinlaster kurzerhand in einer Werkstatt auf den Prüfstand gestellt wurde.

Dort förderte der Sachverständige dann zahlreiche Mängel zutage, von denen manche als verkehrsunsicher galten.

"Die Federn der Hinterachse waren auf beiden Seiten sogar mehrfach gebrochen", schilderte ein Polizeisprecher.

Kleinlaster wies 24 Mängel auf

Die Hinterachse des Kleinlasters war auf beiden Seiten mehrfach gebrochen.
Die Hinterachse des Kleinlasters war auf beiden Seiten mehrfach gebrochen.  © Polizei Mettmann

Insgesamt 24 Mängel stellte der Prüfer letztendlich fest, was dazu führte, dass der 27-Jährige seine Fahrt vorzeitig beenden musste.

Die Beamten stellten das Kennzeichen und den Fahrzeugschein sicher.

"Den Fahrzeugführer und den Fahrzeughalter erwarten nun Ordnungswidrigkeiten, welche eine Geldbuße in Höhe von mehreren hundert Euro sowie mindestens eine Eintragung in Flensburg zur Folge haben werden", erklärte der Sprecher abschließend.

Titelfoto: Polizei Mettmann (Bildmontage)

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