Flucht vor der Polizei endet für 22-Jährige im Heck eines Streifenwagens

Bonn - Die Flucht einer 22-jährigen Autofahrerin endete am Montagnachmittag an einem Stauende auf der Autobahn 565.

Gegen die 22-jährige wird nun wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Führerschein und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Gegen die 22-jährige wird nun wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Führerschein und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.  © Jonas Walzberg/dpa

Bereits gegen 16.40 Uhr war der Smart einem Streifenteam der Bonner City-Wache auf dem Lievelingsweg aufgefallen, da er mit entsiegeltem Kennzeichen unterwegs war. Eine Überprüfung der Fahrzeugdaten per Funk ergab: Das Auto besitzt keinen gültigen Versicherungsschutz!

Die Beamten versuchten daraufhin, die Fahrerin des Wagens durch Zeichen und Lautsprecherdurchsagen zum Anhalten zu bewegen. Ohne Erfolg. Auch Einsatzhorn und Blaulicht konnten die junge Frau nicht zum Umdenken bewegen. Im Gegenteil.

Auf ihrer Flucht von Tannenbusch über Dransdorf, Alfter und Bornheim ignorierte sie mehrere rote Ampeln, bis sie schließlich vom Standstreifen der A555 auf die A565 in Richtung Endenich raste. Dort machte ihr der Bonner Berufsverkehr einen Strich durch die Rechnung. Am Ende eines Rückstaus krachte sie leicht in den mittlerweile vor ihr fahrenden Streifenwagen.

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Die Beamten konnten bei der 22-Jährigen keinen Missbrauch von Alkohol oder Drogen feststellen. Zur weiteren Klärung der Flucht-Hintergründe wurde sie zur City-Wache mitgenommen. Der Smart wurde abgeschleppt, nachdem die Autobahnpolizei den Unfall aufgenommen hatte.

Gegen die 22-jährige Unfallfahrerin wird nun wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Führerschein und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Auch dem Fahrzeughalter droht ein Nachspiel. Gegen ihn wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Titelfoto: Jonas Walzberg/dpa

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