Zeugen melden bewaffnete und schießende Menschengruppe: Als Polizei eintrifft, ist alles ganz anders

Frankfurt am Main - Ein nicht angemeldeter Videodreh hat in Frankfurt einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. 

Auch ein Teleskopschlagstock sowie Marihuana und Haschisch wurden von der Polizei sichergestellt. (Symbolbild)
Auch ein Teleskopschlagstock sowie Marihuana und Haschisch wurden von der Polizei sichergestellt. (Symbolbild)  © 123rf/Udo Herrmann

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten sich insgesamt 33 Menschen im Frankfurter Stadtteil Gallus versammelt. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine Schreckschusspistole samt Munition, ein Teleskopschlagstock und Marihuana und Haschisch sicher.

Zeugen meldeten sich am Samstagabend bei der Polizei und berichteten von einer größeren Gruppe und abgegebenen Schüssen. Außerdem sei Equipment für einen Videodreh aufgebaut. Beim Eintreffen der Beamten, konnten die Anwesenden im Alter von 18 bis 48 Jahren laut Polizei keine gültige Genehmigung für den Videodreh vorlegen. 

Im Auto eines 26-Jährigen habe man dann die Schreckschusspistole gefunden, ein 45-Jähriger habe den Schlagstock mit sich geführt. Gegen beide Männer sei ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet worden. 

Bei drei Männern im Alter von 24, 28 und 39 Jahren fanden die Beamten Haschisch und Marihuana. Gegen sie wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes ermittelt.

Gegen alle 33 Anwesenden sei zudem ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden, da Zusammenkünfte dieser Größenordnung gegen die Corona-Verordnung verstießen. 

Titelfoto: 123rf/Udo Herrmann

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