Grausamer Verdacht: Familienvater soll eigene und Stiefkinder missbraucht haben

Frankfurt am Main/Wiesbaden - Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat einen Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt. 

Das jüngste Kind war zur Tatzeit elf Monate alt, das älteste zwölf Jahre (Symbolbild).
Das jüngste Kind war zur Tatzeit elf Monate alt, das älteste zwölf Jahre (Symbolbild).  © 123RF/Katarzyna Białasiewicz

Dem 39-Jährigen werde vorgeworfen, sich von Januar 2014 bis zum Oktober 2019 an seinen beiden leiblichen Kindern, seiner Stieftochter sowie der Freundin seiner Tochter vergangen zu haben, teilte die Anklagebehörde am Mittwoch mit. 

Das jüngste Kind war zur Tatzeit elf Monate alt, das älteste zwölf Jahre. Vorgeworfen werden ihm in der Anklage beim Landgericht Wiesbaden 62 Taten. Zudem soll er den Missbrauch fotografiert und auf Video aufgenommen sowie die Dateien über Messengerdienste verschickt haben.

Auch soll er sich über diese Dienste selbst fast 5000 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt besorgt haben.

Der Mann sitzt den Angaben zufolge seit Oktober in Untersuchungshaft, einen Verhandlungstermin gibt es noch nicht.

Die Ermittler waren ihm auf die Spur gekommen, nachdem die Polizei in Bergisch Gladbach in Nordrhein-Westfalen einen seiner Chatpartner identifiziert hatte.

Titelfoto: 123RF/Katarzyna Białasiewicz

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