Frau bittet in Polizeirevier Toilette benutzen zu dürfen: Kurz darauf ist sie tot

Essen - Die Polizei in Essen steht vor einem Rätsel: Eine Frau (58) brach am Montagmittag auf der Toilette eines Polizeireviers zusammen und verstarb wenig später im Krankenhaus. 

Die Polizei musste die Toilettentür von außen öffnen (Symbolbild).
Die Polizei musste die Toilettentür von außen öffnen (Symbolbild).  © 123RF/Marcel Derweduwen

Der Vorfall ereignete sich gegen 13 Uhr in der Polizeiwache am III. Hagen. Die 58-Jährige war ursprünglich nur als Begleitung einer anderen Frau (48) mit aufs Revier gekommen, die dort eine Anzeige aufgeben wollte.

Wie die Essener Polizei berichtete, ging die 58 Jahre alte Frau schließlich auf die Toilette, derweil ihre Begleitung weiter ihre Anzeige aufgab. 

Irgendwann waren so viele Minuten vergangen, dass die Beteiligten anfingen sich zu wundern, warum die Frau nicht wieder in das Zimmer zurückkehrte. 

Mehrere Gesetzeshüter gingen deshalb los, um den Toilettenraum zu überprüfen. Zunächst klopften sie dort an die Toilettentür und riefen nach der Frau. Diese zeigte jedoch keinerlei Reaktion, was die Situation noch merkwürdiger machte. 

Die Beamten sahen sich schließlich gezwungen die Toilettentür von außen zu öffnen. Die Frau lag in diesem Moment regungslos vor ihnen auf dem Boden. 

Grund für den Tod der 58 Jahre alten Frau ist derzeit vollkommen offen - Polizei ermittelt

Geistesgegenwärtig begannen die Ordnungshüter mit den notwendigen Maßnahmen zur Reanimation, während ihre Kollegen zeitgleich die Rettungskräfte informierten. Wenig später trafen die Sanitäter und ein Notarzt ein, welche die Bewusstlose in ein Krankenhaus in Essen brachten.

Dort konnten die Mediziner die Patientin jedoch nicht mehr retten und stellten kurz darauf ihren Tod fest. Während der Rettungsmaßnahmen musste die betroffene Wache für den Publikumsverkehr vorübergehend geschlossen werden.

Warum die 58-Jährige so plötzlich verstarb, ist derzeit vollkommen offen. Die Ermittlungen zur Feststellung der Todesursache dauern aus diesem Grund noch weiter an.

Titelfoto: 123RF/Marcel Derweduwen

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