Frau tot gefahren und über 35.000 Euro Kaution? Betrüger will Dame mit dreister Masche ausnehmen

Oberroßla - Mit einem widerwärtigen Betrugsversuch hat ein Mann in Oberroßla (Weimarer Land) versucht eine ältere Frau gnadenlos abzuzocken.

Der Täter rief die Dame an, doch das Gespräch nahm nicht den Ausgang, den sich der Betrüger erhofft hatte. (Symbolfoto)
Der Täter rief die Dame an, doch das Gespräch nahm nicht den Ausgang, den sich der Betrüger erhofft hatte. (Symbolfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Der Täter rief die 67-Jährige am Donnerstag an und berichtete ihr "unter Tränen", dass er eine Frau tot gefahren habe und nun eine Kaution in Höhe von 35.141 Euro bezahlen müsse. Darüber gab er sich noch als Sohn der Dame aus, berichtete die Polizei.

Die ältere Frau durchschaute allerdings die Betrugsmasche. Nichtsdestotrotz "spielte" sie zunächst mit und schlug dem Anrufer ein Treffen in Erfurt vor, was der angebliche Enkel jedoch ablehnte.

Nach einiger Zeit bemerkte der Mann, dass er mit seinem Betrug keinen Erfolg haben würde. Er legte auf. Die Frau brachte den Vorfall zur Anzeige.

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Die Polizei betonte an dieser Stelle, sich nicht auf derartige Anrufe einzugehen und niemals auf Geldzahlungen einzulassen.

In solchen Fällen geben sich die Betrüger als Enkel oder Sohn aus und erzählen den Opfern in einer Notlage zu stecken.

In der Regel sind ältere Menschen betroffen. Laut Polizei gelten ältere Personen in den Augen der Täter als leichtgläubiger.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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