Rettungshubschrauber landet auf A66: Der Anlass ist ganz anders, als alle denken

Fulda - Die Autobahn ist voll gesperrt, ein Rettungshubschrauber landet mitten auf der Straße.

Der Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber zum Auto der Eltern des neugeborenen Mädchens geflogen.
Der Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber zum Auto der Eltern des neugeborenen Mädchens geflogen.  © dpa/Uwe Rössler

Das sah für die im Stau stehenden Autoinsassen zunächst nach einem schweren Unfall mit Schwerverletzten oder sogar Toten aus. Allerdings war der Grund für die Aktion ein sehr viel schönerer.

Was war passiert? Wie ein Sprecher der Polizei in Osthessen mitteilte, war eine hochschwangere Frau aus Bad Soden-Salmünster am Samstagnachmittag mit ihrem Mann auf dem Weg in ein Fuldaer Krankenhaus, um dort ihr Kind auf die Welt zu bringen.

Allerdings wurde daraus nichts, denn es kam bereits im Auto zur Niederkunft.

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Daraufhin wählte der Vater des Babys den Notruf und ein Notarzt wurde per Hubschrauber zur Stelle geflogen, wo der Wagen des Paares stand.

Zur Landung musste die Autobahn für etwa fünf Minuten voll gesperrt werden.

Der Arzt veranlasste nach einer kurzen Untersuchung, dass Mutter und das neugeborene Mädchen mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht wurden.

Der Polizeibericht endet damit, dass sich der glückliche Papa wenig später aus dem Krankenhaus mit den Worten gemeldet habe: "Mutter und die kleine Lara sind wohlauf."

Titelfoto: dpa/Uwe Rössler

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