Tödlicher Sturz! Junge (13) fällt aus Fenster im dritten Stock

Fulda - Es ist ein Vorfall, der traurige Parallelen zu einem ähnlichen Unglück aufkommen lässt, auch weil diese erst wenige Tage zurückliegen. Nach dem Tod zweier Geschwister in Hanau verlor erneut ein Kind in Hessen sein Leben - nach einem Sturz aus einem Wohnhaus.

Der Rettungsdienst sowie die Ärzte im Krankenhaus konnten das Leben des Jungen nicht mehr retten. Währenddessen ermittelt die Polizei zu den genauen Hintergründen des tödlichen Vorfalls. (Symbolfoto)
Der Rettungsdienst sowie die Ärzte im Krankenhaus konnten das Leben des Jungen nicht mehr retten. Währenddessen ermittelt die Polizei zu den genauen Hintergründen des tödlichen Vorfalls. (Symbolfoto)  © 123rf/Jörg Hüttenhölscher

Bereits am Samstagabend kam es im osthessischen Fulda zu einer wahren Tragödie. Nach dem Sturz aus einem Fenster kam ein Kind trotz aller Bemühungen der Retter ums Leben. Dabei wurden unschöne Erinnerungen an das tragische Unglück in Hanau, bei dem zwei Geschwister vor wenigen Tagen starben, wach.

Wie Sprecher der Fuldaer Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums in Osthessen erst am Sonntag berichteten, sei es am späten Samstagabend gegen 22.30 Uhr zu dem dramatischen Vorfall gekommen sein.

Ein 13 Jahre alter Junge soll aus einem Fenster im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses im Gallasiniring gestürzt sein. Die umgehend angerückten Sanitäter konnten den schwer verletzten Teenager noch lebendig vor dem Gebäude antreffen und begannen sofort mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen.

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Im Anschluss kam der Junge zwar auf schnellstem Wege in ein nahegelegenes Krankenhaus, dort verstarb er jedoch wenig später. Derweil tappt die Polizei bezüglich der Hintergründe des Vorfalls weitestgehend im Dunkeln.

Wie und warum das Kind gestürzt war, ist derzeit noch völlig unklar. Auch die Tatsache, ob es sich um einen Unfall, eine vorsätzliche Straftat oder gar einen Suizid gehandelt haben könnte, ist derzeit Hauptbestandteil der laufenden Ermittlungen.

Tod eines 13-Jährigen nach Fenstersturz in Fulda: Weitere Erkenntnisse nicht vor Montag

Aufgrund der vielen unklaren Sachverhalte kann mit weiteren Informationen zum tödlichen Sturz des 13-Jährigen nicht vor Montag gerechnet werden.

Beim tödlichen Zwischenfall in Hanau soll der Vater eines Elfjährigen und seiner sieben Jahre alten Schwester zunächst das Mädchen durch "scharfe Gewalteinwirkung im Halsbereich" ermordet haben. Darüber hinaus könnte er seinen Sohn vom Balkon aus dem neunten Stock eines Hochhauses geworfen haben.

Nach seiner Flucht konnte der 47-Jährige in der Nähe von Paris festgenommen werden.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über mögliche Suizide oder Selbstverletzungen. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: 123rf/Jörg Hüttenhölscher

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