Schock auf der A36: Geisterfahrer kracht in Gegenverkehr

Quedlinburg - Auf der Autobahn 36 sorgte am Dienstagmorgen ein Geisterfahrer in Richtung Bernburg für Aufsehen, der bei seiner Spritztour einen Unfall verursachte.

Der Hyundai wurde vom Geisterfahrer erwischt.
Der Hyundai wurde vom Geisterfahrer erwischt.  © Polizeiinspektion Magdeburg

Der 82-Jährige fuhr mit seinem VW gegen 8.55 Uhr an der Anschlussstelle Quedlinburg-Ost auf die A36 auf. Das Problem: Er befand sich entgegen der Fahrtrichtung, der reguläre Verkehr musste also versuchen, ihm auszuweichen.

Eine 48-jährige entgegenkommende Hyundai-Fahrerin konnte jedoch nicht schnell genug reagieren und kollidierte seitlich mit dem Geisterfahrer

Daraufhin drehte sich der Hyundai um die eigene Achse und stieß mit der Mittelschutzplanke zusammen. Auf dem Standstreifen kam der Wagen schließlich zum Stehen, der VW hielt derweil auf dem linken Fahrstreifen. 

Die 48-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt, während der 82-jährige Unfallverursacher mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Nach Angabe der Polizei waren beide Autos nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Schätzungsweise entstand ein Gesamtschaden von 12.000 Euro.

"Weshalb der 82-Jährige entgegengesetzt der Fahrtrichtung auffuhr ist bislang noch unklar", so die Polizeiinspektion Magdeburg. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Seinen Führerschein musste er noch am Unfallort abgeben.

Die Polizei muss nun klären, warum der VW in den Gegenverkehr gerast ist.
Die Polizei muss nun klären, warum der VW in den Gegenverkehr gerast ist.  © Polizei Sachsen-Anhalt

Die A36 musste für eine Stunde gesperrt werden.

Titelfoto: Polizeiinspektion Magdeburg

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