Geldautomat in Erftstadt gesprengt: Täter hinterlassen Trümmerfeld

Erftstadt - Erneut ist in Nordrhein-Westfalen ein Geldautomat gesprengt worden. In der Nacht zum Freitag gegen 2.30 Uhr ereignete sich eine Explosion an einem Geldautomaten einer Sparkassenfiliale in Erftstadt (Rhein-Erft-Kreis).

Trümmerteile und Glasscheiben verteilten sich nach der Sprengung des Geldautomaten auf dem Boden. (Symbolbild)
Trümmerteile und Glasscheiben verteilten sich nach der Sprengung des Geldautomaten auf dem Boden. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Den rasch am Tatort eingetroffenen Einsatzkräften habe sich ein Bild der Verwüstung geboten, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen.

Zeugen hätten beobachtet, wie etwa fünf Personen mit Taschenlampen durch den Vorraum der Bank liefen und nach der Detonation in einer großen dunklen Limousine vom Tatort flüchteten. Nach derzeitigen Erkenntnissen erbeuteten die Täter kein Geld, teilte die Polizei am Nachmittag mit.

Trümmerteile und Glasscheiben lagen herum, die Eingangstür des Geldinstituts war aus ihrer Verankerung gerissen. Sogar ein Fenster auf der anderen Seite des Gebäudes sei herausgebrochen, berichtete die "Rhein-Erft Rundschau". Einsturzgefährdet sei das Gebäude nicht.

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Der Tatort war weiträumig abgesperrt. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen auf. Eine Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern - auch mit einem Polizeihubschrauber - blieb bislang erfolglos. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen.

Hinweise werden unter der Rufnummer 02233/520 oder per E-Mail entgegengenommen.

Originalmeldung vom 28. Oktober, 9.51 Uhr; zuletzt aktualisiert um 15.24 Uhr

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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