Polizei als Sündenbock? Gewerkschaft schießt scharf gegen Bundesregierung

Bayern - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Freistaat ist offensichtlich stocksauer. Und zwar auf die Bundesregierung.

Die GdP sieht keinen Grund, möglichen Rassismus innerhalb der Polizei untersuchen zu lassen. (Symbolbild)
Die GdP sieht keinen Grund, möglichen Rassismus innerhalb der Polizei untersuchen zu lassen. (Symbolbild)  © Silas Stein/dpa

Diese plane nämlich, mögliche rassistische Tendenzen innerhalb der Polizei untersuchen zu lassen. Auf Facebook wird dieses Vorhaben und die damit verbundene Unterstellung als "unglaublich" beschimpft. Und zwar über den offiziellen Account der GdP.

"Anstatt hinter ihrer Polizei zu stehen treten Politiker unseren Polizistinnen und Polizisten in den Rücken", heißt es in einem entsprechenden Posting. "Statt rassistische Tendenzen innerhalb der Polizei wissenschaftlich überprüfen zu lassen," heißt es weiter, solle man lieber untersuchen lassen, "warum die Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber Polizei- und Rettungsdienstkräften immer mehr steigt."

Und: "Diese unberechtigte und grundlose 'Hetze' gegen die Polizei ist nicht mehr tragbar." Die Reaktionen auf Facebook sind durchwegs positiv und unterstützen diese Aussagen.

Die GdP Bayern fordert die Politik daher auf, diese Diskussion um möglichen Rassismus innerhalb der Polizei zu beenden. Diese Debatte würde in eine "völlig falsche und gefährliche Richtung" gehen.

Titelfoto: Silas Stein/dpa

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