20-Jähriger liefert sich irre Verfolgungsjagd mit der Polizei und beschädigt drei Streifenwagen

Gießen - Ein 20 Jahre alter Autofahrer hat sich in der Nacht zum Dienstag in Mittelhessen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei wurden drei Streifenwagen beschädigt.

Der 20-Jährige war zunächst mit 120 Stundenkilometern durch die Gießener Innenstadt gerast und dann über eine Bundesstraße geflüchtet (Symbolbild).
Der 20-Jährige war zunächst mit 120 Stundenkilometern durch die Gießener Innenstadt gerast und dann über eine Bundesstraße geflüchtet (Symbolbild).  © 123rf/ambozinio

Das teilte ein Sprecher der Polizei am Dienstag mit.

Demnach hatte der 20-Jährige bei einer Verkehrskontrolle in Gießen die Haltesignale ignoriert.

Er raste daraufhin mit 120 Stundenkilometer durch die Innenstadt und ignorierte mehrere rote Ampeln. Laut der Polizei fuhr er später auf eine Bundesstraße, wo er versuchte, die Einsatzkräfte abzudrängen und dabei einen anderen Polizeiwagen streifte.

Kurz darauf kam es zu einer Kollision mit einem Funkwagen, bevor der Mann mit seinem Auto ein weiteres Polizeifahrzeug touchierte.

In Wetzlar habe der Fahrer dann abrupt angehalten. Er und zwei weitere Insassen seien daraufhin in unterschiedliche Richtungen geflüchtet, hieß es.

Die Beamten konnten eine 18-jährigen mutmaßlichen Mitfahrer schnappen. Mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber fahndeten nach dem Fahrer und einem weiteren Insassen.

Nach Polizeiangaben stellte sich der 20-Jährige am frühen Morgen auf einer Wache.

Er sei aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre und deren Folgen geflüchtet, erklärte er demnach. Auf den Mann kommen nun Strafanzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung und Verkehrsunfallflucht zu.

Titelfoto: 123rf/ambozinio

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