Streit um Mundschutz im Zug eskaliert: 30-Jähriger spuckt Rentnerin ins Gesicht

Gießen - Nach einem Streit in der Regionalbahn von Fulda nach Gießen wurde von der Polizei ein Strafverfahren gegen einen 30-jährigen Gießener eingeleitet.

Der 30-Jährige wurde dann in Gießen von der Bundespolizei in Empfang genommen (Symbolbild).
Der 30-Jährige wurde dann in Gießen von der Bundespolizei in Empfang genommen (Symbolbild).  © Bundespolizei

Der Mann hatte auf der Fahrt am Montag keinen Mund- und Nasenschutz getragen und wurde deshalb von einer 61-jährigen Mitreisenden ermahnt.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, habe der 30-Jährige darauf äußerst ungehalten reagiert. Der Streit eskalierte und schließlich spuckte der Mann der Rentnerin ins Gesicht und schubste sie heftig weg.

Dank weiterer Fahrgäste konnte die Frau aufgefangen und ein Sturz verhindert werden. Die Frau blieb unverletzt.

Bei der Ankunft in Gießen nahmen dann die verständigten Bundespolizisten den Unbelehrbaren in Empfang.

Sie stellten dessen Identität fest und leiteten ein Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung und Beleidigung ein.

In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei mögliche weitere Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 0561816160 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

Titelfoto: Bundespolizei

Mehr zum Thema Polizeimeldungen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0