Grausame Tat in Hamburg: Mann versucht, seine Ehefrau zu töten

Hamburg – Brutales Verbrechen in Hamburg! Ein Mann soll seine Ehefrau am Samstag mutmaßlich lebensgefährlich verletzt haben.

Ein Flatterband der Polizei hängt an einem Einsatzort. In Hamburg kam es zu einem versuchten Tötungsdelikt. (Symbolbild)
Ein Flatterband der Polizei hängt an einem Einsatzort. In Hamburg kam es zu einem versuchten Tötungsdelikt. (Symbolbild)  © Patrick Seeger/dpa

Die Polizei sprach am Sonntagabend von einem versuchten Tötungsdelikt und "stumpfer Gewaltanwendung", nannte aber zunächst keine weiteren Details zu der Tat im Stadtteil Rahlstedt.

Der Mann habe sich nach der Tat am Sonntagnachmittag nach kurzer Flucht selbst gestellt.

Die Mordkommission ermittelt, Lebensgefahr bestand bei der von ihrem Mann getrennt lebenden Frau am Abend nicht mehr.

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Zuvor hatte die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

Demnach soll der Mann versucht haben, seine Ehefrau zu erdrosseln. Er sei dabei gesehen worden, wie er blutverschmierte Kabelbinder in ein Gebüsch warf, heißt es.

Update, 12.45 Uhr: Frau nach Tötungsversuch durch Ex-Mann außer Lebensgefahr

Am Montagmittag erklärte die Polizei erste Details zu der grausamen Tat. Nach derzeitigem Ermittlungsstand suchte der 40-Jährige die Wohnung seiner Ex-Frau auf. Dort soll er sie durch stumpfe Gewalteinwirkung im Bereich ihres Halses lebensgefährlich verletzt haben.

Der Verdächtige flüchtete nach der Tat zunächst aus der Wohnung. Unter einem Vorwand verständigte er wenige Minuten später den Notruf und stellte sich kurz danach eigenständig am Polizeikommissariat 38. Die Beamten nahmen ihn daraufhin vorläufig fest.

Die Mordkommission wurde verständigt und übernahm noch am Sonntagnachmittag die Ermittlungen. Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt. Er muss sich nun vor einem Haftrichter verantworten.

Die 38-jährige Ehefrau wurde durch die Einsatz- und Rettungskräfte in ihrer Wohnung bewusstlos aufgefunden und unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus verbracht. Dort konnte ihr Gesundheitszustand stabilisiert werden, Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern weiter an.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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