Grausiger Fund nach 18 Jahren: Skellettiertes Paar im Wald entdeckt

Kipfenberg - Es war ein grausamer Fund, den ein Spaziergänger in einem Waldstück im Birktal, im Gemeindebereich Kipfenberg, gemacht hatte. 

Säcke und Tonnen mit sichergestellter Erde hat die Polizei in einem abgesperrten Waldstück aufgestapelt; dahinter stehen Ermittler der Kriminalpolizei.
Säcke und Tonnen mit sichergestellter Erde hat die Polizei in einem abgesperrten Waldstück aufgestapelt; dahinter stehen Ermittler der Kriminalpolizei.  © Polizeipräsidium Oberbayern Nord/dpa

Anfang Mai entdeckte er einen skelettierten menschlichen Schädel und weitere Knochen.

Die Kriminalpolizei in Ingolstadt konnte bei weiteren Grabungen in Handarbeit noch einen zweiten Schädel zutage gebracht. Außerdem weitere Knochen.

Nun konnten erste Ergebnisse präsentiert werden: "Das Ergebnis der Untersuchungen der Rechtsmedizin war, dass es sich bei den aufgefundenen Leichen um ein seit 2002 vermisstes Pärchen handelt", heißt es in einer Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

Das Institut für Rechtsmedizin konnte DNA-Material aus den Knochen sichern und auswerten. 

Vor 18 Jahren erstattete ein Verwandter Vermisstenanzeige bei der Polizei in Ingolstadt, da das Pärchen nicht erreichbar war.

In enger Kooperation mit der Rechtsmedizin und aufbauend auf damaligen Erkenntnissen, wird nun versucht, die tatsächlichen Umstände des Todes aufzudecken.

Titelfoto: Polizeipräsidium Oberbayern Nord/dpa

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