Große Suche auf dem Bodensee: Kajak-Fahrer paddelt los, später wird nur das leere Boot gefunden

Bodensee - Großer Sucheinsatz auf dem Bodensee!

Ein Polizeiboot fährt auf dem Bodensee. Mit einem Großaufgebot haben vereinte Kräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach einem vermissten Kajakfahrer zwischen Friedrichshafen und Romanshorn gesucht. (Symbolbild)
Ein Polizeiboot fährt auf dem Bodensee. Mit einem Großaufgebot haben vereinte Kräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach einem vermissten Kajakfahrer zwischen Friedrichshafen und Romanshorn gesucht. (Symbolbild)  © Felix Kästle/dpa

Wie das Polizeipräsidium Einsatz am Montagmorgen mitteilt, haben insgesamt 23 Boote, ein Polizeihubschrauber und zahlreiche Kräfte an Land in der vergangenen Nacht nach einem vermissten 60-jährigen Kajakfahrer Ausschau gehalten.

Der in Polen wohnhafte Mann besuchte den Angaben zufolge am Sonntag mit seiner Freundin und seinem Sohn den Badestrand von Friedrichshafen-Manzell.

Gegen 18 Uhr soll sich der als sportlich beschriebene Mann mit einem aufblasbaren Kajak ins Wasser begeben haben und wollte mit diesem ans gegenüberliegende Schweizer Ufer bei Romanshorn paddeln.

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Da nach etwa dreieinhalb Stunden von ihm jede Spur fehlte, verständigte der Sohn die Polizei. Gegen 22.30 Uhr wurde der internationale Seenotalarm auf dem Bodensee ausgelöst.

Vereinte Kräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz suchten teilweise unter schwierigen Wetterbedingungen nach dem Mann und fanden gegen 1.30 Uhr dessen leeres Kajak in der Seemitte zwischen Friedrichshafen-Fischbach und Romanshorn.

Der vermisste 60-Jährige konnte jedoch rund um die Fundstelle nicht ausgemacht werden. Um 3 Uhr wurde die Suche abgebrochen.

Am Montagmorgen nahm ein Polizeihubschrauber diese wieder auf.

Update, 15.04 Uhr: Leichenspürhund im Einsatz

Am Nachmittag kamen nach Angaben eines Polizeisprechers bei der Suche sowohl Boote der Wasserschutzpolizei zum Einsatz als auch ein Leichenspürhund der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft.

Ein möglicher Unglücksfall sei Teil der Ermittlungen, sagte der Sprecher. Mehr könne er bislang nicht sagen: "Stand jetzt suchen wir noch."

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

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