Mit knapp 200 km/h in Tempo-100-Zone erwischt, dann hat der Raser eine dreiste Ausrede

Großostheim - In Großostheim bei Aschaffenburg ging der Polizei ein Raser mit drastisch überhöhter Geschwindigkeit ins Netz. Seine Ausrede im Anschluss war dreist.

Die Messung ergab bei dem Honda eine Geschwindigkeit von 198 km/h - erlaubt sind 100 Stundenkilometer (Symbolbild).
Die Messung ergab bei dem Honda eine Geschwindigkeit von 198 km/h - erlaubt sind 100 Stundenkilometer (Symbolbild).  © 123rf/Michal Kalasek

Passiert ist das Ganze auf der Straße von Großostheim ins angrenzende Niedernberg.

Dort hatten Polizeibeamte am Vormittag Lasermessungen durchgeführt. Gegen 11.20 Uhr sei dann, so berichtete ein Polizei-Sprecher, ein Honda mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an der Messstelle vorbeigerast.

Die Messung ergab stolze 198 km/h - erlaubt sind 100 Stundenkilometer.

Kurz darauf wurde der Raser, ein 32-jähriger Mann, von der Polizei angehalten.

Mit der Tat konfrontiert, hatte der Mann dann auch eine Ausrede für seine Raserei parat.

Polizei-Sprecher verleiht Titel "Raser des Monats"

Er sei eben davon ausgegangen, dass auf der Kreisstraße nur auf der Gegenfahrbahn Geschwindigkeits-Messungen durchgeführt würden, nicht aber in seiner Richtung.

Dafür bekam der 32-Jährige vom Polizei-Sprecher den Titel "Raser des Monats" verliehen.

Außerdem erwartet ihn ein Bußgeld von 1200 Euro und ein Fahrverbot von drei Monaten.

Titelfoto: 123rf/Michal Kalasek

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