Hakenkreuze auf Schilder für Corona-Impfzentrum geschmiert

Dülmen/Münster/NRW - In Dülmen bei Münster haben bislang unbekannte Täter Hakenkreuze auf Hinweisschilder auf das Corona-Impfzentrum des Kreises Coesfeld geschmiert.

Die Polizei fahndet nach den Tätern. (Symbolbild)
Die Polizei fahndet nach den Tätern. (Symbolbild)  © Angela Rohde/123rf

Wie die Polizei mitteilt, sollen die Schilder in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag beschmiert worden sein.

Es handelt sich um zwei Hinweisschilder auf das Corona-Impfzentrum des Kreises Coesfeld.

Das Impfzentrum gegen das Coronavirus soll erst am 4. Januar 2020 in Betrieb gehen.

Die Hinweisschilder waren im Bereich der Münsterstraße in Dülmen und an der Straße An der Lehmkuhle angebracht.

Die Täter beschmierten die Schilder mit einem je 20 mal 20 Zentimeter großen Hakenkreuz.

Das Hakenkreuz ist als Zeichen des Nationalsozialismus in Deutschland verboten.

Im Nationalsozialismus unter Diktator Adolf Hitler (†1945) starben Millionen Menschen in Folge des Zweiten Weltkriegs, Flucht und Vertreibung.

Menschen jüdischen Glaubens wurden damals in sogenannten Konzentrationslagern zur Zwangsarbeit verpflichtet und qualvoll getötet.

Die Hinweisschilder wurden vorübergehend entfernt und müssen neu angebracht werden, teilte die Polizei mit.

Der Staatsschutz Münster übernahm die weiteren Ermittlungen und sucht jetzt die Hakenkreuz-Täter.

Hinweise nimmt die Polizei des Kreises Coesfeld unter 02541-140 entgegen.

Titelfoto: Angela Rohde/123rf

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