Nachbarn mit Waffe ins Gesicht geschossen: 40-Jähriger muss in Psychiatrie!

Hamburg – Nach einem gewalttätigen Nachbarschaftsstreit in Hamburg ist der 40-jährige Tatverdächtige in die Psychiatrie eingewiesen worden.

Bewaffnete Polizisten stehen während des Einsatzes auf der Straße in Borgfelde.
Bewaffnete Polizisten stehen während des Einsatzes auf der Straße in Borgfelde.  © Jan-Nikolas Picker/dpa

Der Mann hatte am Dienstag im Stadtteil Borgfelde einem Nachbarn mit einer Gaswaffe ins Gesicht geschossen (TAG24 berichtete).

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hatte den Täter in dem Mehrfamilienhaus überwältigt und vorläufig festgenommen.

Der 49 Jahre alte Nachbar hatte eine Reizung der Atemwege und der Augen davongetragen und musste ambulant im Krankenhaus versorgt werden.

"Das hätte auch ganz anders ausgehen können", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Warum der Streit eskaliert war, wird nun ermittelt.

Der 40-Jährige sei verhaltensauffällig und habe Anfang Dezember bereits die Wohnungstür des Nachbarn eingetreten. Ein Amtsarzt hatte die Einweisung in die Psychiatrie verfügt.

Titelfoto: Jan-Nikolas Picker/dpa

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