Online-Kriminalität: Drei junge Männer betrügen in fast 500 Fällen

Hamburg - Was für eine unglaubliche Zahl: Mit einem Trick sollen drei junge Männer aus Hamburg in fast 500 Fällen Internetverkäufer geprellt haben.

Drei junge Männer aus Hamburg betrieben Internetbetrug in fast 500 Fällen. (Symbolfoto)
Drei junge Männer aus Hamburg betrieben Internetbetrug in fast 500 Fällen. (Symbolfoto)  © Jochen Lübke dpa

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, gaben sich die jungen Männer - zwei 21-Jährige und ein 19-Jähriger - als Kaufinteressenten aus und teilten den Anbietern mit, sie wollten die Rechnung über einen Bezahldienst begleichen.

Auf diese Weise kamen sie an die E-Mail-Adressen der Verkäufer. In deren Namen beantragten sie nun bei dem Bezahldienst neue PIN-Nummern.

Anschließend erfragten sie die Geheimzahlen unter Vortäuschung eines angeblichen Käuferschutzes. Die gutgläubigen Verkäufer gaben die PIN-Nummern heraus und die Betrüger erhielten Zugang zu deren Nutzerkonten.

Auf diese Weise hätten die Tatverdächtigen seit Juni in 73 Fällen Gutscheine erbeutet, die sie weiterverkaufen konnten. In weiteren 424 Fällen unternahmen sie laut Polizei zumindest einen Betrugsversuch. 

Nach umfangreichen Ermittlungen der Kripo in der Region Wandsbek seien am Donnerstag die Wohnungen der Tatverdächtigen durchsucht und Beweismittel sichergestellt worden. 

Wegen fehlender Haftgründe blieben die drei Männer auf freiem Fuß.

Titelfoto: Jochen Lübke dpa

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