War es Mord? Blutende Leiche auf Friedhof entdeckt

Hamburg – Auf dem Gelände des Alten Jüdischen Friedhofs in Hamburg-Harburg ist am Donnerstag eine Leiche entdeckt worden.

Ermittler der Mordkommission stehen um die Leiche.
Ermittler der Mordkommission stehen um die Leiche.  © André Lenthe

Der Mann habe geblutet und sei tot gewesen, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. 

Weitere Angaben machte er zunächst nicht. 

Einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" zufolge handelt es sich bei dem Toten um einen 34 Jahre alten Mann aus Georgien, der mutmaßlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist. 

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In Tatortnähe sei ein Verdächtiger festgenommen worden. 

Die Mordkommission habe Ermittlungen aufgenommen.

Update, 3. April, 11.45 Uhr: Polizei schließt Fremdverschulden aus

Auf dem Gelände des Alten Jüdischen Friedhofs in Hamburg-Harburg ist am Donnerstag eine Leiche entdeckt worden. Der Tote habe Schnittwunden gehabt, und in Tatortnähe sei ein Verdächtiger festgenommen worden, hieß es zunächst. 

Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, ergab die rechtsmedizinische Untersuchung aber, dass es kein Fremdverschulden gab. Man gehe von einem Suizid aus.

Da die Hintergründe zu dem Vorfall in Wiesbaden unklar sind, kann gegenwärtig nur spekuliert werden, ob es sich dabei um einen Selbstmord gehandelt hat oder nicht.

Normalerweise zieht die Redaktion von TAG24 es vor, nicht über mögliche Suizide zu berichten. Da sich der Vorfall aber komplett im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: André Lenthe

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