Messer-Mann in Regionalexpress nach Hamburg gestoppt

Hamburg – Ein mit einem Messer bewaffneter 30-jähriger Lübecker ist im Regionalexpress von Bad Oldesloe nach Hamburg von Sicherheitsdienstmitarbeitern der Bahn entwaffnet und der Polizei übergeben worden.

Beamte der Bundespolizei stehen am Hamburger Hauptbahnhof. 
Beamte der Bundespolizei stehen am Hamburger Hauptbahnhof.   © Bundespolizeiinspektion Hamburg

Wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte, war der Mann am Samstagabend betrunken mit einem verbotenen Einhandmesser durch den Zug gelaufen. 

Reisende hätten die Bahnmitarbeiter auf ihn aufmerksam gemacht, die ihm das Messer abgenommen und ihn am Hamburger Hauptbahnhof der Bundespolizei übergeben hätten.

Wie sich dann herausgestellt habe, wurde der Mann wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz per Haftbefehl gesucht. 

Die Beamten hätten bei ihm mehrere Tütchen mit einer "drogenähnlichen Substanz" gefunden, möglicherweise handele es sich um Cannabis, hieß es. Zudem sei der Mann schwarz gefahren und habe die Beamten bei seiner Verhaftung beschimpft.

Gegen den 30-Jährigen seien insgesamt fünf Verfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- sowie das Waffengesetz und Belästigung der Allgemeinheit eingeleitet worden. 

Zunächst wurde er aber zu Verbüßung einer 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in ein Hamburger Gefängnis gebracht.

Titelfoto: Bundespolizeiinspektion Hamburg

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