Bewaffneter Jugendlicher löst Großeinsatz der Polizei aus!

Hamburg - Am späten Montagabend hat ein offenbar psychisch erkrankter Jugendlicher in Hamburg-Ottensen zwei Rettungskräfte mit einer Waffe bedroht und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Zwei Beamte führen den Jugendlichen ab.
Zwei Beamte führen den Jugendlichen ab.  © JOTO

Der Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg war um kurz nach 23 Uhr zu einem Notfall in die Karl-Theodor-Straße gerufen worden. Als die Einsatzkräfte in der Wohnung im vierten Stock eintrafen, bedrohte der Jugendliche sie mit der Waffe. 

Nach Informationen der Bild-Zeitung soll sich die anwesende Mutter des Jugendlichen dann zwischen ihn und die Rettungskräfte gestellt haben, die dadurch die Wohnung verlassen und die Polizei alarmieren konnten. 

Diese rückte mit einem Großaufgebot an, umstellte mit Maschinenpistolen bewaffnet und mit schusssicheren Westen bekleidet das Haus. Zunächst blieb die Lage unklar. 

Im weiteren Verlauf soll es der Mutter dann gelungen sein, ihrem Sohn die Waffe abzunehmen und sie der Polizei zu übergeben. Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschusspistole. 

Daraufhin ergab sich der Jugendliche den Einsatzkräften und die Polizei gab Entwarnung. Laut der Bild-Zeitung wurde der Teenager erst zu einem Polizeikommissariat gebracht, dann einem Amtsarzt vorgeführt und später in eine Jugendpsychiatrie eingeliefert. 

Verletzt wurde nach jetzigem Stand der Erkenntnisse bei dem Vorfall niemand.

Titelfoto: JOTO

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