Kinderpornos und Missbrauch: Ermittlungen gegen 33 Beschuldigte

Wiesbaden - Wegen sexueller Gewalt an Kindern ermittelt die Polizei in Hessen gegen 32 Männer und eine Frau.

Bereits vergangene Woche fand in Hessen eine groß angelegte Razzia der Polizei statt (Symbolbild).
Bereits vergangene Woche fand in Hessen eine groß angelegte Razzia der Polizei statt (Symbolbild).  © Montage: Marius Becker/dpa, Arne Dedert/dpa, Boris Roessler/dpa

"Ihnen werden Erwerb und Besitz von Kinder- und Jugendpornografie oder sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen", erklärte eine Sprecherin des Landeskriminalamts (LKA) in Wiesbaden am Dienstag.

Bei einer Razzia hätten vergangene Woche 157 Polizeibeamte an fünf Tagen hessenweit die Wohnungen der 33 Beschuldigten durchsucht.

Es seien unter anderem Computer, Smartphones und Datenträger – darunter 49 Festplatten, 30 USB-Sticks sowie über 500 CDs und DVDs – sichergestellt worden.

Nähere Angaben zu den Orten der Razzien machten die Ermittler nicht.

Laut dem LKA hatte die zuständige "Besondere Aufbauorganisation für fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern" (Bao Fokus) im Oktober 2020 ihre Arbeit aufgenommen.

Bereits im November und im Dezember habe man 75 Wohnungen durchsucht. "Die Bandbreite dessen, was wir vor Ort vorfinden, ist groß: Ein Beschuldigter war gerade dabei, auf einer Plattform im Darknet kinderpornografische Videos hochzuladen, als die Kollegen eintrafen", sagte Markus Sabais, Leiter der Bao Fokus.

In einem anderen Fall sei nicht der zunächst Beschuldigte, sondern ein Mitbewohner tatverdächtig gewesen.

Titelfoto: Montage: Marius Becker/dpa, Arne Dedert/dpa, Boris Roessler/dpa

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