Golf kracht in Fußball-Mannschaftsbus, dann folgt eine kuriose Fahrerflucht

Hünfeld - Die Polizei im osthessischen Hünfeld (Landkreis Fulda) ermittelt gerade wegen eines kuriosen Unfalls und der anschließenden, ebenso kuriosen Fahrerflucht.

Als die Polizisten den Unfallfahrer aufgriffen, bemerkten sie sofort den starken Alkoholgeruch. (Symbolbild)
Als die Polizisten den Unfallfahrer aufgriffen, bemerkten sie sofort den starken Alkoholgeruch. (Symbolbild)  © 123rf/Heiko Köverling

Am heutigen Dienstag berichtete ein Sprecher der Polizei von dem Unfall, der sich am vergangenen Sonntag gegen 14.30 Uhr ereignet hatte.

Ein Reisebus stand demnach im Stadtteil Michelsrombach an der Haltestelle Praforst, um die Kicker des dortigen Fußballvereins zum Spiel gegen die zweite Mannschaft des Hünfelder SV zu bringen.

Während der 72 Jahre alte Fahrer im Bus auf die Spieler wartete, wurde er plötzlich von einem heftigen Schlag ins Heck seines Fahrzeugs überrascht.

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Beim Blick in den Rückspiegel stellte der 72-Jährige dann fest, dass ein blauer Golf gegen die linke hintere Ecke des Reisebusses gekracht war.

Anstatt anzuhalten, fuhr der Golf-Fahrer aber einfach weiter in Richtung Hünfeld - trotz starker Beschädigung. Denn wie der Busfahrer feststellte, war von der Beifahrertür des VWs die komplette Außenhaut abgerissen und hing am Bus.

Noch während der Unfallaufnahme wurde der ramponierte VW Golf gesichtet

Der Mann verständigte die Polizei. Noch während die Beamten den Unfall aufnahmen, meldete sich ein Zeuge bei den Polizisten und berichtete von einem ziemlich ramponierten blauen Golf, der ihm in der Schillerstraße in Hünfeld aufgefallen war.

Dorthin begab sich dann auch die Polizeistreife und entdeckte dort das Unfallfahrzeug und den 46-jährigen Fahrer, der bei dem Auto stand. Als die Beamten den litauischen Staatsbürger ansprachen, fiel ihnen sofort der starke Alkoholgeruch bei dem Mann auf.

Außerdem war der Unfallwagen so voll geladen, dass sich laut dem Polizeisprecher während der Fahrt nur eine Person im Golf befunden haben konnte.

Also wurde der Mann mit auf die Wache zur Blutentnahme genommen. Die Ermittlungen laufen.

Titelfoto: 123rf/Heiko Köverling

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