Hunderte Menschen trotz Corona: Polizei räumt Schlossplatz

Stuttgart - Zu einem größeren Polizeieinsatz ist es am Samstagabend in Stuttgart gekommen, da sich Hunderte Menschen am Schlossplatz getroffen hatten.

Polizeikräfte machen sich auf den Weg zum Einsatzort. Mehrere Hundert Menschen hatten sich versammelt.
Polizeikräfte machen sich auf den Weg zum Einsatzort. Mehrere Hundert Menschen hatten sich versammelt.  © 7aktuell.de

Gegen 20 Uhr versammelten sich die Menschen an der Freitreppe am Stuttgarter Schlossplatz.

Dabei sei es zu einer Vielzahl von Corona-Verstößen gekommen. Die Polizei räumte die Freitreppe.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Update 9.45 Uhr: Polizei gibt Details zum Einsatz bekannt

Mehrere Hundert überwiegend junge Leute befanden sich gegen 20.15 Uhr auf der Königstraße im Bereich des
Schlossplatzes und des Königsbaus, was zu einem größeren Polizeieinsatz führte.

Wie die Beamten mitteilen, haben sich die Leute dort getroffen, waren nicht flanierend unterwegs und ein Großteil hat die Corona-Regeln missachtet. Die Menschen trugen größtenteils keine Mund-Nasen-Bedeckung, hielten die Mindestabstände nicht ein und es wurde gegen das Ansammlungs- sowie Alkoholverbot verstoßen. Auch der Aufforderung, sich an die geltenden Regeln zu halten, wurde nicht nachgekommen.

Die Polizei entschied sich deshalb dazu, die Menschen aufzufordern, den Platz zu verlassen.

Laut Polizei zeigten sich etliche Leute verbal aggressiv gegenüber den Beamten. Dabei soll ein Beamter sogar am Helm von einem Gegenstand getroffen worden sein, blieb jedoch unverletzt.

Die hauptsächlich jungen Leute gingen in Kleingruppen in Richtung Hauptbahnhof. Einige rissen Baustelleneinrichtung, Blumenkübel und Mülleimer mit sich und stießen Leihräder um.

Gegen 21.50 Uhr zerstreute sich die Menge demnach und es kam zu keinen weiteren Störungen in der Innenstadt.

Die Identität von mehreren Personen wurde durch die Polizei festgestellt und Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigungen, Beleidigungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Außerdem werde der Tatbestand des Landfriedensbruchs geprüft.

Titelfoto: 7aktuell.de

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