Husky in überhitztem Auto zurückgelassen: Strafanzeige gegen uneinsichtige Halterin!

Leipzig - Am gestrigen Montagnachmittag wurde laut Leipziger Polizei ein jaulender Hund in einem der prallen Sonne ausgesetzten Auto gefunden. Die ermittelte Halterin zeigte jedoch kein Verständnis.

Die Hundehalterin (37) hatte ihren Husky allein und ohne Wasser in einem in der Sonne stehenden Auto zurückgelassen gelassen. (Symbolbild)
Die Hundehalterin (37) hatte ihren Husky allein und ohne Wasser in einem in der Sonne stehenden Auto zurückgelassen gelassen. (Symbolbild)  © travelarium / 123RF

Ein Zeuge hatte gegen 16.45 Uhr der Polizei den Hinweis gegeben, dass sich der jaulende Husky seit längerer Zeit in einer Hundebox in einem Auto im Stadtteil Volkmarsdorf befand.

Das Auto stand in der prallen Sonne. Die Außentemperatur habe zu diesem Zeitpunkt 27 Grad betragen. Obwohl Fenster und Türen des Fahrzeugs geschlossen waren, gab es im Fahrzeug kein Wasser für das Tier.

Die Polizei machte umgehend die Besitzerin (37) des Autos ausfindig, die sich bei ihrer Rückkehr jedoch als sehr uneinsichtig erwies.

Nachdem der Hund befreit worden war, wurde er untersucht. Es ging ihm den Umständen entsprechend gut. Er wurde an einen Freund der Besitzerin übergeben.

Gegen die 37-jährige deutsche Halterin wurde Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass Tiere nicht unbeaufsichtigt im Auto zurückgelassen werden sollen. Ein überhitztes Auto kann für Tiere lebensgefährlich sein. Selbst wenn das Fenster einen Spaltbreit geöffnet ist oder im Schatten steht, können die Temperaturen im Innenraum eines geparkten Fahrzeugs binnen weniger Minuten um ein Vielfaches ansteigen.

Titelfoto: travelarium / 123RF

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