Vorwürfe gegen Polizei bei Demo gegen "Die Rechte"-Kundgebung

Mainz  - Nach Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften am Rande einer Kundgebung in Ingelheim will die Polizei den Vorwurf eines unverhältnismäßigen Einsatzes prüfen.

Die Polizei war in Ingelheim am vergangenen Samstag nach eigenen Angaben mit rund 500 Kräften im Einsatz, um 24 Teilnehmer einer Kundgebung der Partei "Die Rechte" und mehrere hundert Gegendemonstranten zu trennen (Symbolbild).
Die Polizei war in Ingelheim am vergangenen Samstag nach eigenen Angaben mit rund 500 Kräften im Einsatz, um 24 Teilnehmer einer Kundgebung der Partei "Die Rechte" und mehrere hundert Gegendemonstranten zu trennen (Symbolbild).  © DPA/Arne Dedert

Dazu richte das Polizeipräsidium Mainz eine zentrale Arbeitsgruppe ein, teilte die Polizei in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt am Montag mit.

Geprüft werden sollen insbesondere mögliche Mängel im strukturellen Ablauf am vergangenen Samstag als auch mögliche Fehler einzelner Polizistinnen und Polizisten, hieß es.

Die Untersuchung erfolge in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz.

In Ingelheim war die Polizei am vergangenen Samstag nach eigenen Angaben mit rund 500 Kräften im Einsatz, um 24 Teilnehmer einer Kundgebung der Partei "Die Rechte" und mehrere hundert Gegendemonstranten zu trennen.

Bei den Auseinandersetzungen griffen die Sicherheitskräfte auch zu Schlagstöcken und Pfefferspray.

Kritiker des Einsatzes wie etwa die rheinland-pfälzische Linke bezeichneten das Vorgehen der Polizei als "vollkommen überzogen".

Unter anderem seien Demonstranten eingekesselt worden, es sei zu Panik-Attacken gekommen, Teilnehmer seien verletzt worden.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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