Instagram, YouTube und Co: NRW-Polizei wirbt in sozialen Netzwerken um Bewerber

Düsseldorf - Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat kurze Videos in sozialen Netzwerken wie Youtube, Facebook oder TikTok als "Hauptzugang" zu potenziellen Bewerbern identifiziert.

Die Polizei in NRW hat als "Hauptzugang" zu potenziellen Bewerbern kurze Videos in sozialen Netzwerken wie YouTube, Instagram oder TikTok identifiziert (Symbolbild).
Die Polizei in NRW hat als "Hauptzugang" zu potenziellen Bewerbern kurze Videos in sozialen Netzwerken wie YouTube, Instagram oder TikTok identifiziert (Symbolbild).  © Swen Pförtner/dpa

In einem Papier des zuständigen Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) heißt es: "Studiengestützt lässt sich feststellen, dass Instagram und Youtube bei der Berufsorientierung und Nutzung der sozialen Netzwerke zu Karrierethemen vorrangig zu betrachten sind."

Nun wird eine Firma gesucht, die entsprechende Filme produzieren soll. Die Videos sollen laut den Ausschreibungsunterlagen in der Regel 15 Sekunden bis 2 Minuten lang sein. In Ausnahmen auch bis zu 8 Minuten. Ausspielkanal: Das Handy.

"Über allem schwebt das Smartphone. Alle wichtigen Kommunikationsangebote müssen für den Mobile-Einsatz geeignet sein. Denn über dieses zentrale 'Device' regelt der prospektive Kandidat für den Polizeidienst seinen multimedialen Alltag", so das LAFP in der Ausschreibung. Die "Kernzielgruppe" seien 18- bis 25-Jährige. Die "erweiterte Zielgruppe" 14- bis 35-jährige.

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Besonders interessant seien Soldatinnen und Soldaten, die eine Anschlussbeschäftigung suchen. "Diese Zielgruppe wies bereits in der Vergangenheit ein überdurchschnittliches Klickverhalten auf", so das Landesamt.

Die Polizei NRW wirbt bereits auf eigenen Kanälen bei Instagram, Facebook, YouTube und TikTok. Unter anderem wirkte der Radio-Moderator Daniel Schlipf (36) alias "Daniel Danger" in einer YouTube-Serie mit.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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