Junge (8) bricht in gefrorenen See ein: Rettung erst nach 50 Minuten

Großalmerode - Ein Junge ist auf einem kleineren zugefrorenen See nahe des nordhessischen Großalmerode eingebrochen und konnte laut Polizei erst nach etwa 50 Minuten von Tauchern an Land gezogen werden.

Erst nach 50 Minuten konnte der Junge aus dem eiskalten Wasser befreit werden. (Symbolfoto)
Erst nach 50 Minuten konnte der Junge aus dem eiskalten Wasser befreit werden. (Symbolfoto)  © 123RF/strukt

"Der Zustand des Achtjährigen ist kritisch", sagte ein Sprecher der Polizei in Eschwege (Werra-Meißner-Kreis) am Montagabend.

"Das Kind ist auf einem stehenden Gewässer in Großalmerode-Rommerode, das offensichtlich noch zugefroren war, eingebrochen und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien."

Ein anderes Kind, das am frühen Montagabend mit dem Jungen unterwegs gewesen war, hatte demnach Hilfe geholt. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Tauchern der DLRG vor Ort.

Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera war demnach im Einsatz. Nach etwa 50 Minuten sei der bewusstlose Junge ans Ufer gezogen worden, sagte der Sprecher. Wie lange er unter dem Eis war, sei unklar.

Nach ersten Reanimationsmaßnahmen wurde das Kind per Rettungshubschrauber in eine Klinik in Kassel gebracht.

Titelfoto: 123RF/strukt

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