Junge Mutter erwürgt und Leiche vergraben! Lebenslange Haft für Ehemann

Duisburg – Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Mutter aus Duisburg ist ihr Ehemann am Montag zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Der Angeklagte gestand seine schreckliche Tat. (Symbolbild)
Der Angeklagte gestand seine schreckliche Tat. (Symbolbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Der Angeklagte hatte gestanden, die 26-Jährige am 7. September 2019 in der gemeinsamen Wohnung erwürgt und die Leiche anschließend in einem Waldstück vergraben zu haben. Dort war sie rund drei Monate später gefunden worden.

Auslöser der Tat waren die Trennungsabsichten der Frau. Das Urteil des Duisburger Schwurgerichts lautet auf Mord. Es ist noch nichts rechtskräftig. 

Nach der Tat hatte der 29-jährige Deutsche die Leiche in einen Koffer gelegt, den er zunächst in seinem Auto versteckt hatte.

Bei der Polizei hatte er seine Frau als vermisst gemeldet.

Trennungsabsichten der Frau waren Auslöser der Tat

In seiner Vernehmung hatte der 29-Jährige später über seine Ehefrau gesagt: "Ich habe sie sehr geliebt. Ich wollte sie nur für mich haben."

Die Richter werteten die Tat als "Demonstration des eigenen, uneingeschränkten Besitzdenkens".

Update, 15. Oktober, 16.50 Uhr: Wegen Mordes verurteilter Ehemann legt Revision ein

Der gewaltsame Tod einer jungen Mutter wird nach dem Duisburger Landgericht auch den Bundesgerichtshof in Karlsruhe beschäftigen: Der wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte Ehemann des Opfers hat gegen die Entscheidung des Schwurgerichts Revision eingelegt. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag. Der 29-jährige Angeklagte hatte die Tat in Duisburg im Prozess gestanden. Nach dem Verschwinden seiner Frau hatte der Deutsche die 26-Jährige zunächst selbst als vermisst gemeldet. Nach seiner Festnahme hatte er die Polizei dann aber drei Monate später zum Fundort der Leiche geführt.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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