Festnahme in Regionalexpress: 21-Jähriger mit krasser Bargeld-Summe erwischt

Kaldenkirchen - Einen großen Fund machte die Bundespolizei am vergangenen Montagmorgen am Bahnhof in Kaldenkirchen (Kreis Viersen). Bei einem Mann fanden sie insgesamt 10.500 Euro.

Der junge Afghane (21) war mit viel Geld unterwegs, wusste aber nicht, woher die Moneten stammten. (Symbolfoto)
Der junge Afghane (21) war mit viel Geld unterwegs, wusste aber nicht, woher die Moneten stammten. (Symbolfoto)  © Montage: 123rf/Tobias Arhelger, 123rf/hbrhs

Wie die Bundespolizei mitteilte, überprüften Beamte den 21-jährigen Afghanen aus Leverkusen um 10.10 Uhr. Nach deren Angaben war er nach der Einreise aus den Niederlanden mit dem Regionalexpress 13 unterwegs.

Auf die Fragen warum der junge Mann unterwegs sei und wohin seine Reise gehe, konnte er keine schlüssigen Antworten geben.

Die Beamten kontrollierten ihn daraufhin und entdeckten in der Jackentasche des Afghanen einen Briefumschlag mit insgesamt 10.500 Euro Bargeld.

Laut Polizei erklärte er, dass er das Geld für einen Bekannten transportierte. Woher das Geld jedoch stamme, konnte der Reisende nicht sagen.

Um den Fall weiter bearbeiten und aufnehmen zu können, musste der Mann die Beamten auf das Bundespolizeirevier in Kempen begleiten. Dort wurde das Zollfahndungsamt mit weiteren Ermittlungen beauftragt.

Außerdem wurde ein sogenanntes Clearingverfahren eingeleitet, in dem die Perspektiven des Mannes, seine rechtliche Vertretung, sein Gesundheitszustand sowie der Status seiner Unterbringung geklärt werden.

Der Mann durfte daraufhin weiterfahren.

Titelfoto: Montage: 123rf/Tobias Arhelger, 123rf/hbrhs

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