Kampfhund, Waffen, Drogen: Kölner Polizei macht gefährlichen Fund

Köln - Gefährliche Beute ging der Polizei am heutigen Donnerstagmorgen ins Netz, nachdem sie zwei Wohnungen in Köln durchsucht hatte.

Die Ermittler stellten eine erhebliche Menge verschiedenster Waffen sicher und fanden darüber hinaus Marihuana.
Die Ermittler stellten eine erhebliche Menge verschiedenster Waffen sicher und fanden darüber hinaus Marihuana.  © Polizei Köln

Wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln bekannt gaben, fanden Beamte gegen 6 Uhr am frühen Donnerstagmorgen etwa 200 Gramm Marihuana, fünf Marihuana-Pflanzen und unterschiedliche Waffen wie Messer, eine Softair-Pistole, ein Luftgewehr, ein Beil und einen Elektroschocker.

Außerdem stellten sie einen Skoda Fabia sicher. Die beiden Wohnungsdurchsuchungen fanden laut Angaben in den Stadtteilen Ossendorf und Roggendorf-Thenhoven statt.

In der Ossendorfer Wohnung trafen die Ermittler einen Vater (59) mit seinem Sohn (35) an. In der anderen Wohnung begegneten sie einem 30-jährigen Mann. Alle drei Männer werden verdächtigt, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.

Es war den Ermittlern außerdem bekannt, dass die beiden Männer in Ossendorf einen Kampfhund hielten, der dort ohne die erforderliche Genehmigung gehalten wurde. Als es zum Zugriff kam, wurden die Ermittler von zwei Diensthundeführern und ihren Hunden begleitet.

Die Polizei fand außerdem einen Elektroschocker, getarnt als Handy, bei den Männern.
Die Polizei fand außerdem einen Elektroschocker, getarnt als Handy, bei den Männern.  © Polizei Köln

Ohne weitere Zwischenfälle übernahm die Feuerwehr Köln in einem Tiertransporter den Kampfhund.

Titelfoto: Polizei Köln

Mehr zum Thema Polizeimeldungen: