Für die Kunst: Aufgehängte Eichhörnchen schockieren Passanten

Karlsruhe - Aufgehängte Eichhörnchen haben die Ordnungshüter auf den Plan gerufen.

Dieses Eichhörnchen ist quicklebendig. Im Gegensatz zu seinen Artgenossen, die in Karlsruhe aufgehängt wurden. (Symbolbild)
Dieses Eichhörnchen ist quicklebendig. Im Gegensatz zu seinen Artgenossen, die in Karlsruhe aufgehängt wurden. (Symbolbild)  © -/Ukrinform/dpa

Wie die Polizei berichtet, hat ein Kunstprojekt am Mittwochabend für Wirbel gesorgt. Demnach hängten eine Kunststudentin (30) und ihr 23 Jahre alter Begleiter zwei Eichhörnchenkadaver in der Günther-Klotz-Anlage auf, um diese für ein Kunstprojekt zu fotografieren. 

Besucher der Günther-Klotz-Anlage waren gegen 19.30 Uhr darauf aufmerksam, wie das Duo die toten Tiere mit Bindfäden aufhängte und anschließend fotografierte: "Von diesen Beobachtungen erheblich irritiert, verständigten sie die Polizei." 

Als die Beamten kurz darauf die 30-Jährige zusammen mit ihrem 23 Jahre alten Begleiter kontrollierten, stellten sie fest, dass es sich bei den beiden Eichhörnchen um bereits vor einiger Zeit verstorbene Tiere handelte. 

Die Studentin gab an, dass sie die Kadaver zuvor in der Günther-Klotz-Anlage gefunden habe. Die Tierkadaver wollte sie dann für Fotos für ihr Kunststudium entsprechend in Szene setzen.

"Die Polizisten erklärten den Künstlern, dass nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl von Spaziergängern und Kindern in der Günther-Klotz-Anlage ein solches Handeln nicht vertretbar ist", heißt es weiter.

Daraufhin zeigte sich das Duo einsichtig und stellte seine Aktion ein. Die Tierkadaver wurden anschließend ordnungsgemäß entsorgt.

Titelfoto: -/Ukrinform/dpa

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