Junge (9) stirbt beim Spielen: So kam es zu dem schrecklichen Unglück

Karlstadt - Der tragische Tod eines neun Jahre alten Jungen in Karlstadt-Laudenbach in Unterfranken ist endlich aufgeklärt. Am Mittwoch gaben Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam bekannt, wie das Kind starb.

Der Junge starb beim Spielen auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule.
Der Junge starb beim Spielen auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule.  © NEWS5/Höfig

Der Neunjährige hatte am zurückliegenden Samstag (14. November) zusammen mit anderen Kindern auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule in Karlstadt-Laudenbach gespielt.

Dabei hatte er sich schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Jungen noch ein Krankenhaus, doch das Kind starb (TAG24 berichtete).

Nach einer Obduktion der Leiche (TAG24 berichtete) veröffentlichten die Ermittler am Mittwoch ihre bisherigen Erkenntnisse.

Demnach starb der Junge offenbar durch eine "Verkettung unglücklicher Umstände und ohne jegliche Fremdbeteiligung", wie ein Sprecher erklärte.

Der Neunjährige habe allein für sich mit einer mitgebrachten Hundeleine auf einer Mauer gespielt. Dabei habe er sich die Leine um die Schultern gelegt. Das andere Ende der Hundeleine habe sich auf einem Zaun auf der Mauer verfangen.

Der Neunjährige sei gestürzt. Im Fallen habe sich die Leine um den Hals des Kindes zugezogen, "so dass der Junge erstickte", wie der Sprecher ausführte.

Der Tod des Kindes hatte bundesweit große Aufmerksamkeit erregt. Nun ist anscheinend klar: Der Junge starb durch einen tragischen Unfall.

Titelfoto: NEWS5/Höfig

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