SEK-Einsatz in Kassel: Rettungskräfte mit Schusswaffe bedroht

Kassel - Spezialeinsatzkräfte (SEK) der Polizei mussten am Dienstagabend in Kassel-Forstfeld anrücken.

Die Besatzung eines Rettungswagens alarmierte die Polizei. (Symbolbild)
Die Besatzung eines Rettungswagens alarmierte die Polizei. (Symbolbild)  © Montage: dpa/Arne Dedert, dpa/Boris Roessler

Der SEK-Einsatz erfolgte am Dienstag gegen 19.15 Uhr, wie das Polizeipräsidium Nordhessen in der Nacht zu Mittwoch mitteilte.

Zuvor hatte die Besatzung eines Rettungswagens einen 53 Jahre alten Mann nach einem Einsatz in der Gemeinde Lohfelden in dessen Wohnung in Kassel-Forstfeld gebracht.

In der Wohnung soll der Mann dann die Rettungskräfte bedroht haben. Laut einem Polizeisprecher drohte er mit dem Einsatz einer Schusswaffe, die er in seinem Rucksack aufbewahren würde.

"Gleichzeitig griff er in den Rucksack und forderte die Rettungskräfte zum Verlassen seiner Wohnung auf", sagte ein Polizeisprecher.

Die Rettungswagen-Besatzung floh sofort und alarmierte die Polizei. Die Beamten rückten aufgrund der mutmaßlichen Bedrohungslage mit Spezialeinsatzkräften an, die den 53-Jährigen festnehmen konnten.

Die Durchsuchung der Wohnung des Mannes brachte keine Schusswaffe zutage. "Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Dritte", ergänzte der Sprecher.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Titelfoto: Montage: dpa/Arne Dedert, dpa/Boris Roessler

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