Kassel: Mann (22) rastet völlig aus, attackiert Polizei und verletzt Beamten

Kassel - Eine Schlägerei in der nordhessischen Stadt Kassel rief am Montagabend die Polizei auf den Plan.

Die Polizei in Kassel wurde am Montagabend wegen einer eskalierenden Schlägerei alarmiert (Symbolbild).
Die Polizei in Kassel wurde am Montagabend wegen einer eskalierenden Schlägerei alarmiert (Symbolbild).  © Montage: TAG24, Boris Roessler/dpa

Die Beamten waren von mehreren Zeugen alarmiert worden: Auf dem Kasseler Friedrichsplatz war eine Schlagerei ausgebrochen und eskaliert.

Zwei Männer sollen aufeinander losgegangen sein, wobei einer der beiden eine Flasche nach seinem Kontrahenten warf. Der zweite Mann soll daraufhin den Flaschen-Werfer mit einem Messer attackiert haben.

Als die Polizei eintraf, war der Unbekannte mit dem Messer bereits geflohen. Der zweite an der Schlägerei beteiligte Mann, ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, war jedoch noch vor Ort – die Polizei traf ihn auf dem Karlsplatz in Kassel an.

Als die Einsatzkräfte den jungen Mann festnahmen, setzte sich der 22-Jährige "massiv zur Wehr, indem er die Beamten mit Schlägen und Tritten attackierte und bespuckte", wie ein Sprecher erklärte. Ein Polizist wurde demnach dabei am Bein verletzt.

Auch soll der 22-Jährige die Polizisten in seinem Wutrausch aufs Übelste beleidigt haben. Der junge Mann wurde in Gewahrsam genommen. "Dort entnahm ein Arzt bei dem Tatverdächtigen eine Blutprobe, die nun Aufschluss darüber geben soll, ob er unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand", berichtete der Polizeisprecher weiter.

Fahndung der Polizei nach Schlägerei in Kassel

Die Fahndung nach dem flüchtigen zweiten Mann mit dem Messer dauert an. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 165 bis 175 Zentimeter groß
  • kurze braune krause Haare
  • dunkle Hautfarbe.

Der Mann trug eine graue Arbeitshose und eine schwarze Kapuzenjacke.

Was der Auslöser für den Streit und die Schlägerei am Montagabend in Kassel war, ist noch unklar.

Die Polizei ermittelt weiter und sucht Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 05619100 bei den Beamten melden sollen.

Titelfoto: Montage: TAG24, Boris Roessler/dpa

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